Die zeitlose Eleganz des grau-grünen Solitärs in Vaduz, der mit Andeer-Granit aus Graubünden ummantelt ist, strahlt Fortschrittlichkeit aus, erregt eine Prise Aufsehen und widerspiegelt gleichzeitig Solidität und Diskretion. Aussen wie innen. Traditionsbewusstsein und Modernität bilden weder im Erscheinungsbild noch in der Geschäftstätigkeit einen Gegensatz, sondern formen sich zu einer spannungsvollen, harmonischen Pluralität.
Der leicht verzogene Kubus strebt mit seiner südwestlichen Ecke in einem eleganten Schwung nach oben, verbindet in einer imaginären Linie die Bergkette der liechtensteinischen mit den schweizerischen Voralpen und symbolisiert damit die Vision des modernen internationalen Private Bankings.
Geschaffen und bis in Detail designt hat den als Gesamtkunstwerk wirkenden Bau Hans Hollein, Pionier der Postmoderne und bekannt als Meister der architektonischen Inszenierung. Der Wiener Architekt, Designer und Künstler führte wieder sinnliche und emotionale Momente in der Architektur ein. Zu seinen bekanntesten Bauwerken gehören das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt und das Haas-Haus am Stephansdom in Wien. Holleins Grafiken hängen im New York Museum of Modern Art.
Das Gebäude der Centrum Bank ist schon mehrfach in Büchern zum Thema Architektur ausgezeichnet worden. So auch in dem Fachbuch "1001 Gebäude die Sie sehen sollten, bevor das Leben Leben vorbei ist" (Herausgeber Marc Irving 2008, S. 838, Edition Olms Verlag, Zürich).